Wie können Influencer erfolgreich in Online Marketing integriert werden?

Stadtmarketing Mannheim lud den Social Media Experten Johannes Lenz ins Marketing-Café ein

Soziale Medien wie Facebook, Instagram oder YouTube sind heute Marketingkanäle wie Zeitungen und Magazine, Radio und Fernsehen. Über sie lässt sich Werbung betreiben, lassen sich Botschaften und Produkte verkaufen, Imagekampagnen verbreiten. Für Unternehmen ist es heutzutage fast unerlässlich diese Kanäle zu bespielen, um erfolgreich wahrgenommen zu werden. Um dies erfolgreich umzusetzen wird immer mehr auf sogenannte „Influencer“ gesetzt. Hierbei handelt es sich um Einzelpersonen, die auf den sozialen Netzwerken eine gewisse Reichweite haben. Doch wie sieht eine erfolgreiche Kooperation mit diesen Instagramern, YouTubern oder Bloggern aus? Woran erkennt man den passenden Influencer für seine Marke? Johannes Lenz ist selbst Corporate Blogger und Social Media Experte. In seinem Vortrag „Influencer Relations: Influencer können alles, aber keine Insights!“ beim Marketing-Café machte er deutlich, was Marken und Influencer beachten müssen, um eine erfolgreiche Beziehung miteinander aufzubauen.

Die Stadtmarketing Mannheim GmbH hatte den Referenten aus München eingeladen, um die Gäste ihres Marketing-Cafés mit dem Marketingtrendthema „Influencer Marketing“ vertraut zu machen. „Wie kann ich Influencer Relations zur Stärkung meiner eigenen Marke nutzen?“ stellte Carolin Bison vom Stadtmarketing Mannheim bei ihrer Begrüßung am Montagabend im Musikpark, wo sich zahlreiche Gäste eingefunden hatten, in den Raum. Zunächst einmal müsse man sich über seine Ziele im Klaren werden, nannte Johannes Lenz das oberste Prinzip: „Schauen Sie, welche Ziele Sie haben, wie Ihnen ein Influencer bei der Umsetzung helfen kann“. Das zweite wichtige Prinzip: „Bauen Sie sich ein gutes Netzwerk auf, achten Sie auf Kontinuität.“ Das sei zwar mit sehr viel Aufwand verbunden, langfristig zahle sich das aber aus.

Aber aufgepasst! Ein Influencer bringt zwar Leidenschaft und Expertise für ein Thema mit und auch eine entsprechende Reichweite, aber das Marken-Insiderwissen hat er nicht, schickte Johannes Lenz bei seinen Ausführungen voraus. Für diesen Part eignen sich sogenannte „Evangelisten“, selbstaufgebaute Markenbotschafter, die aus eigener Insider-Perspektive berichten können.

Nach Ansicht des Bloggers aus München, der bei der Digitalagentur „akom360“ für die strategische Social Web Kommunikation verantwortlich ist, spielen die Themen Glaubwürdigkeit und Vertrauen eine bedeutende Rolle. Wer eine Botschaft an den Mann oder an die Frau bringen will, muss glaubwürdig sein.

Man muss nicht Microsoft, Amazon oder Ikea sein, um Influencer Marketing zu betreiben, formuliert es Johannes Lenz. Diese Großen seien zwar vorneweg mit professionellen Botschaften im Internet, aber ebenso gut könnten Städte oder mittelständische Betriebe die sozialen Netze nutzen, um ihre Marketing-Reichweite zu vergrößern und positiv auf sich aufmerksam zu machen. Das erfordere nicht unbedingt ein großes Budget, Leidenschaft und ein gutes Konzept seien wichtiger, so Lenz.

Marketing-Café (24.04.17)

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Influencer Relations – Influencer können alles, aber keine Insights!

Blogger Relations und Influencer-Marketing sind die Trendthemen der Marketing-Welt. Doch wie sieht eine erfolgreiche Kooperation mit Instagrammern, Bloggern, Vloggern und Co. aus? Woran erkenne ich den für mich passenden Influencer? Und wie messe ich, ob sich eine Partnerschaft für mich lohnt? Johannes Lenz, Corporate Blogger und Social Media Experte, kennt die Antworten. In seinem Vortrag „Influencer Relations: Influencer können alles, aber keine Insights!“ beim Marketing-Café zeigt er, worauf sich Marken und Influencer künftig einstellen müssen, um eine erfolgreiche Beziehung miteinander aufzubauen. Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit!

Johannes Lenz

Der Referent: Johannes Lenz

Johannes Lenz ist Corporate Blogger bei akom360 und verantwortlich für die strategische Social Web Kommunikation der Digitalagentur. Zusätzlich ist er für die Themen Corporate Communications und Social Media bei Starcom Germany mitverantwortlich. Rund ums Thema Influencer Marketing und Blogger Relations hält er Vorträge, Workshops und kann auf Online- und Print-Veröffentlichungen verweisen.

Termin: 24.04.2017
Ort: Musikpark Mannheim | Performanceraum | Hafenstraße 49 | 68159 Mannheim
Ablauf: 17.30 Uhr Get together | 18.00 Uhr Vortrag und Diskussion

Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten wird um eine Anmeldung bis spätestens zum 20. April gebeten: www.stadtmarketing-mannheim.de/marketingcafe/anmeldung

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Warum die Kopenhagener ihr Velo lieben

Stadtplanerin und Architektin Birgitte Bundesen Svarre war Gast des Marketing-Cafés der Stadtmarketing-Gesellschaft

In Kopenhagen ist das Fahrrad das Verkehrsmittel Nummer 1. Warum die Dänen bei Wind und Wetter mit dem Velo unterwegs sind, war Thema des jüngsten Marketing-Cafés am Montagabend im Speicher 7. „Am Anfang war es ein Experiment für zwei Jahre“, verriet Birgitte Bundesen Svarre den zahlreichen Gästen  und fügte gleich hinzu: „Aber wir  würden es nicht wieder rückgängig machen, das ist breiter Konsens.“ Die  Stadtplanerin referierte  zum Thema „Erfolgreich, nachhaltig, lebenswert – wie macht das Kopenhagen?“. Karmen Strahonja, Geschäftsführerin der Stadtmarketing Mannheim GmbH, hatte die  renommierte Architektin  nach Mannheim gebeten, um zu erfahren, ob und wie  Mannheim von der Entwicklung Kopenhagens zur grünen und fahrradfreundlichen Metropole lernen kann.  Birgitte Bundesen Svarre vom Architekturbüro Gehl Kopenhagen brachte es gleich zu Beginn auf den Punkt:  Bei allen Planungen steht der Mensch im Fokus.

Kopenhagen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Ruf als umweltfreundliche, nachhaltige und lebenswerte Stadt erarbeitet, in der sich die Menschen wohl fühlen. Mit rund 600 000 Einwohnern ist sie doppelt so groß wie Mannheim und auf dem besten Weg, bis 2025 klimaneutral zu sein.  Die Kopenhagener selbst sind es, die ihren Beitrag dazu leisten, denn gut 41 Prozent von ihnen fahren regelmäßig mit dem Fahrrad in die Schule, ins Büro, zum Einkaufen, zum Kindergarten oder in die Universität. Es gibt Konsens in allen Parteien und in der breiten Bevölkerung, dass der Mensch und sein Wohlbefinden Priorität genießen, so Birgitte  Bundesen Svarre. Das bedeutet, dass er mehr Raum und Berücksichtigung im urbanen Umfeld bekommen soll. Im Kopenhagen der 60er und 70er Jahre beherrschte das Auto das Denken der Stadtplaner.  Zugeparkte Straßen und Plätze in der City prägten das das Stadtbild. Ganz anders heute: Sport- und Spielplatze mitten in der Stadt, Straßencafés, Bibliotheken im Park, wo früher Blechlawinen dominierten. Vor allem aber: Ströme von radelnden Dänen.

Woher kommt ihre  große Akzeptanz für das Rad als Mobilitätsmittel? „Es ist schnell und bequem“, begründen die Kopenhagener. Sicherlich spielen die hohe Kfz-Steuer und der Wille, die Umwelt zu schonen auch eine Rolle bei der Entscheidung, sich auf das Rad zu schwingen. Ausschlaggebend  sei aber letztendlich, dass man rasch überall hinkomme.  In der dänischen Hauptstadt radelt  man schnell von Punkt A zu Punkt B. Dafür sorgt ein intelligentes lückenloses Fahrradnetz, das dem Velo überall Vorfahrt einräumt. Zum fahrradfreundlichen Konzept gehört sogar, dass im Winter die schneebedeckten Fahrradstreifen zuerst geräumt werden, erst dann kommen die Autofahrbahnen dran. Und es gibt eine „Grüne Welle“ für Radfahrer bei Tempo 20. Zum Konzept gehört auch die kostenlose Mitnahme der Zweiräder in öffentlichen Verkehrsmitteln, an vielen Stellen gibt es  Verleih-Fahrradstationen und die Taxifahrer sind verpflichtet, einen Fahrradträger anzubieten.   Aber auch die Fußgänger haben Vorfahrt in Kopenhagen. „Von acht bis achtzig können sich die Menschen sicher bewegen“ so die Referentin.

Und was kann Mannheim von Kopenhagen lernen? „Es gibt nicht die einzige, richtige Antwort“, riet Birgitte Bundesen Svarre den Zuhörern des Marketing Cafés dazu, sich zunächst über das große Ziel in der Stadtplanung zu unterhalten: „In welche Richtung wollen Sie?“  Wenn darüber Konsens besteht, dann müssen die  passenden Lösungen vor Ort erarbeitet werden. Der Tipp  der Referentin: „Ausprobieren, über den Tellerrand hinausschauen, Partnerschaften eingehen“.

Marketing-Café (27.03.17)

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Erfolgreich, nachhaltig, lebenswert: Wie macht das Kopenhagen?

Sie gilt nicht nur als nachhaltigste, sondern auch als glücklichste Stadt Europas: Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt ist auf bestem Weg, bis 2025 klimaneutral zu sein. Auch von ihren Bewohnern wird sie als besonders lebenswert empfunden. Doch wie macht das Kopenhagen? Wie gelang der Umbau von der autogerechten zur fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt? Wie kann man die Lebensqualität der Menschen in Großstädten durch gute Stadtplanung erhöhen? Birgitte Bundesen Svarre vom berühmten Architekturbüro Gehl Kopenhagen hat dafür einen einfachen Schlüssel: Der Mensch steht immer im Fokus ihrer Planungen. Mit vielen spannenden Einblicken in das Konzept der dänischen Hauptstadt wirft die Architektin die Frage auf: Welche Impulse kann das Erfolgsmodell für Mannheim setzen?

Die Referentin: Birgitte Bundesen Svarre

Birgitte Bundesen Svarre hat einen Master in „Moderner Kultur“ der Universität Kopenhagen und einen Doktor der Architekturhochschule Kopenhagen. Als Key Researcher beim weltweit einflussreichsten Stadtplaner der Welt, Jan Gehl, ist sie spezialisiert auf städtische Räume und suburbanen Kontext. Sie ist Koautorin von Gehls neuestem Buch „Leben in Städten“ und Associate Professorin an der Technischen Universität Dänemark.

Die Veranstaltung findet am 27. März 2017 im Speicher 7 | Rheinvorlandstraße 7 | 68159 Mannheim statt und beginnt ausnahmsweise bereits um 17.15 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten wird um eine Anmeldung gebeten: www.stadtmarketing-mannheim.de/marketingcafe/anmeldung

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Das Marketing-Café geht in die Winterpause

Drei interessante Marketing-Cafés der Herbst-/Wintersaison liegen hinter uns. Nach Vorträgen und Diskussionen über Kulturmarketing, Big Data und die Zukunft der Mobilität geht es nun in die Winterpause. Im Februar startet das Marketing-Café dann wieder in eine neue Runde.

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